Ideengeber - Unternehmer - Werker

Die Person hinter Steelcave.


Ich bin Sebastian.

Bayerischer Kanada-Liebhaber  in Hamburg, Rock'n'Roller, Betriebswirt mit Affinität zum Handwerkeln und "mundfaul" - das bin ich. Und wie jeder Mensch noch einiges mehr.

Der Beginn: Unzufriedenheit.

Emailflut, Telefonkonferenzmarathon,  Zeitdruck, Überstunden im Büro. Viele von Euch kennen die Zusammenhänge nur zu gut. Dabei bleiben die Dinge, auf die man in der Arbeit eigentlich großen Wert legt, auf der Strecke:

  • Der eigene Anspruch "perfekte" Arbeit abzuliefern, um ein tolles Produkt oder Projekt zu kreieren. 
  • Sich Zeit zu nehmen für Kunden, Kollegen und Kommunikation.
  • Ein Privatleben.
  • Die Verfolgung eigener Ziele und Ideen, die das Leben spannend und lebenswert machen.
Sebastian Gebhardt mit Sonnenbrille in schwarz weiß

Die Entscheidung: Selbstverantwortung.

Versteht mich nicht falsch: Ich habe einige Jahre in einem großen Konzern gearbeitet - tue dies auch jetzt noch - und mich dabei gut gefühlt, inklusive aller Herausforderungen und Anstrengungen. Dadurch bin ich was und wo ich bin und es hat selbstverständlich dazu geführt, dass ich Erfahrungen sammle, Fähigkeiten entwickle und mein Wissen ausbaue.

 

Als mich meine Arbeit irgendwann angenervt hat, habe ich aber auch begonnen diesen Status Quo zu hinterfragen. Die Erkenntnis: Ich hatte Ziele und Wünsche, die ich nicht im Rahmen meiner Beschäftigung in der damaligen Form verfolgen konnte. Ich wollte mehr handwerklich arbeiten, etwas Neues schaffen und dafür auch angemessen Zeit haben. Als sich mir zusätzlich das Projekt zum Ausbau eines Seecontainers präsentierte, war es an der Zeit mehr Verantwortung für mich selbst zu übernehmen:

Zuerst schaffte ich mir durch den Einsatz von Überstunden freie Freitage. Danach bin ich dazu übergegangen vier Tage bei meinem Arbeitgeber (dem ich dankbar bin, dass er auf dieses Model eingegangen ist) zu arbeiten. Montag bis Donnerstag fokussiere ich mich seitdem erfolgreich auf meine Aufgaben dort und kann mich freitags voll meinem eigenen Projekt Steelcave Wohncontainermanufaktur widmen. 

Das Ergebnis: Selbstbewusstsein.

Seit ich an "meinem" Projekt arbeite hat sich also viel geändert:

  • Mein Verhältnis zu meinem Job als Angestellter ist wieder positiv.
  • Ich persönlich bin dadurch sehr viel ausgeglichener und ruhiger.
  • Ich habe mich getraut mein eigenes Unternehmen zu gründen.
  • Ich schätze generelle Möglichkeiten / meine Möglichkeiten realistisch ein und habe verstanden, dass mit selbstverantwortlichem Handeln viel mehr möglich ist, als man als Angestellter glaubt.

Der Weg ist das Ziel.

Noch habe ich mein Projekt nicht vollendet  (als dieser Text entstand, hatte ich die tatsächlichen Arbeiten noch nicht einmal begonnen). Trotzdem haben mich die letzten 1,5 Jahre einen wirklich großen Schritt nach vorne gebracht. Ich habe viel in den verschiedensten Bereichen gelernt und mich persönlich stark weiterentwickelt.

Vor diesem Hintergrund bin ich sehr gespannt auf die kommenden Monate und die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit machen werde.