#006 - Stahlbau

Stahlbau

Schweißgerät, Plasmaschneider und Flex im Einsatz

Über drei Monate sind seit meinem letzten Blog-Eintrag vergangen. Dies jedoch nicht wegen Untätigkeit, sondern weil ich mich seit MItte Dezember endlich in die Arbeit stürzen konnte. 

 

Das Aufmaß und die Bestellung verschiedenster Stahlteile markierte dabei den ersten Schritt, gefolgt von einigen Schweißtests. Dazu benötigte ich Corten-Stahl des Containers, so dass ich dafür einen ersten Ausschnitt vornehmen musste.... Ich kann bestätigen: Es ist wirklich spannend, wenn plötzlich ein Loch in einer der Seiten klafft und das Projekt noch um einiges "realer" wird.

Vom Schweißtest zum Werkstück

Aber letztlich ging es ja darum, ein Gefühl für das Schweißen der unterschiedlichen Materialstärken und Legierungen zu bekommen, bevor ich mich an den Container wagte. Auch im Nachhinein betrachtet genau die richtige Herangehensweise (im stetigen Wechsel mit dem Trennschleifer).

 

Dann ging es ans "Eingemachte" und mit wachsender Erfahrung verwandelten sich eher "rudimentäre" Schweißnähte an Streben in ansehnliche, saubere Verbindungen von Cortenblech und Stahlprofilen. Gleichmäßige, glatte Schweißnähte versetzen mich seitdem in Verzückung!

Der Respekt vor der Nutzung des Schweißgeräts ist der Sicherheit gewichen, sich mittlerweile deutlich schneller an die richtige Einstellung heranzutasten und sauber zu arbeiten, auch wenn die Corten-Legierung zum Spritzen beim Schweißen neigt.

 

Nebenbei war mit diesem Schritt auch von außen eine Veränderung sichtbar, da die Hitze beim Schweißen diie Außenlackierung zum schmelzen bringt.

Stahl schneiden wie Butter

Danach kam der Plasmaschneider zum Einsatz, dessen Nutzung ebenfalls einen bleibenden Eindruck hinterlässt, da er tatsächlich Stahl schneidet wie ein heißes Messer durch Butter. Außderdem liefert er - wenn die Schablone korrekt liegt und im Nachgang die Kanten entgratet sind - schnell ein sauberes Schnittbild. Auch hier stellt sich Erfahrung ein und man gewinnt ein Gefühl für die Herangehensweise. Kurz: die Arbeit macht richtig Spaß!

 

In der Folge konnte ich bereits Material für die nächsten Arbeitsschritte vorbereiten und werde dies in den nächsten Arbeitstagen verbauen. Ihr könnt also auf meinen nächsten Bericht gespannt sein, den ich zum Abschluss der Stahlbauarbeiten schreiben möchte.

Wie immer an dieser Stelle, lege ich denjenigen von euch meine Mailing-Liste ans Herz, die unterrichtet werden wollen, wenn sich Neuigkeiten ergeben.